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 Interaktive Thüringenkarte mit Ergebnissen der Landtagswahl

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Pressemitteilung 308 vom 28. Oktober 2014

In den ersten acht Monaten 2014 stieg der Umsatz in den größeren Thüringer Industriebetrieben mit 50 und mehr Beschäftigen gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (bei einem Arbeitstag weniger) um 2,0 Prozent. Damit fiel der Anstieg in Thüringen 0,5 Prozentpunkte geringer aus als in den neuen Bundesländern mit 2,5 Prozent. Der deutschlandweite Umsatzanstieg betrug 1,7 Prozent. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, belegte Thüringen bei der Umsatzentwicklung im bundesweiten Ländervergleich den 8. Platz.

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Pressemitteilung 306 vom 27. Oktober 2014

Im Jahr 2013 wurden in Thüringen 21 985 Hilfen zur Erziehung und 1 024 Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen von den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik wurden von den insgesamt 23 009 geleisteten Hilfen ganze 12 700 Hilfen (55,2 Prozent) im Laufe des Jahres beendet, während 44,8 Prozent bzw. 10 309 Hilfen am 31.12.2013 andauerten. Im Jahr 2012 wurden im Vergleich dazu 3,6 Prozent bzw. 477 mehr erzieherische Hilfen im Laufe des Jahres beendet und 445 bzw. 4,5 Prozent weniger Hilfen über das Jahresende hinaus geleistet.

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Pressemitteilung 307 vom 24. Oktober 2014

Im Jahr 2011 beliefen sich die Emissionen von Treibhausgasen (Kohlendioxid, Methan und Distickstoffoxid) in Thüringen auf mehr als 13 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, ist der Ausstoß dieser zum Treibhauseffekt beitragenden Gase von 1995 (rund 18 Millionen CO2-Äquivalente) bis 2011 um 27,9 Prozent gesunken. Die Treibhausemissionen werden zur besseren Vergleichbarkeit in sogenannten CO2-Äquvalenten angegeben, um das Erwärmungspotential der einzelnen Gase im Verhältnis zum Erwärmungspotential des Kohlendioxids auszudrücken.

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Pressemitteilung 305 vom 22. Oktober 2014

Von den 2 160 840 Personen, die am 31.12.2013 in Thüringen lebten, war jeder 25. Thüringer ein Jugendlicher im Alter von 15 bis unter 21 Jahren. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren 47 Tausend Jugendliche zwischen 15 und unter 18 Jahre alt und 40 Tausend Personen in der Altersgruppe der 18- bis unter 21-Jährigen.

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Pressemitteilung 304 vom 21. Oktober 2014

In den ersten acht Monaten 2014 wurde im Thüringer Bauhauptgewerbe eine Umsatzproduktivität in Höhe von insgesamt 84 209 Euro je Beschäftigten erreicht. Höhere Umsätze bei niedrigerem Personalbestand führten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik zu einem Anstieg des Umsatzes je Beschäftigten von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Aus dem Monatsheft September 2014

Die wirtschaftliche Entwicklung im Monat Juni 2014 war im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe u.a. dadurch geprägt, dass gegenüber dem Vormonat (bei gleicher Zahl von Arbeitstagen) ein Zuwachs beim Umsatz, bei der Produktivität und beim Auftragseingang erzielt werden konnte. Die Zahl der Beschäftigten blieb nahezu konstant. Im Vergleich zum Monat Juni 2013 (bei gleicher Zahl von Arbeitstagen) konnte bei allen vier betrachteten Kennziffern ein Zuwachs erzielt werden.

Im Baugewerbe lag im 2. Quartal dieses Jahres der Umsatz deutlich über dem Niveau des Vorquartals. Die Produktivität stieg ebenfalls stark an, da der Umsatz wesentlich stärker stieg als die Beschäftigtenzahl. Im Vergleich zum 2. Quartal des Vorjahres stieg der Umsatz und die Produktivität an, die Beschäftigtenzahl ging allerdings zurück.

Die Zahl der Arbeitslosen ging den fünften Monat in Folge zuru¨ck und lag deutlich unter dem Wert vom Juni 2013.

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Aufsatz aus dem Monatsheft September 2014

Bei den Wahlen zum Sechsten Thüringer Landtag ist die Christlich Demokratische Union – wie bereits bei den Landtagswahlen 1990, 1994, 1999, 2004 und 2009 – erneut stärkste politische Kraft geworden. Mit einem Anteil von 33,5 Prozent an den Landesstimmen übertraf sie das Ergebnis der Partei DIE LINKE um 5,3 Prozentpunkte und jenes der SPD um 21,1 Prozentpunkte. Gegenüber der Landtagswahl 2009 erhöhte sich der Stimmenanteil der Christdemokraten um 2,3 Prozentpunkte.

DIE LINKE behauptete sich bei der Landtagswahl deutlich als zweitstärkste Partei. Landesweit verbesserte sie ihr Ergebnis um 0,8 Prozentpunkte und erhöhte damit ihren Landesstimmenanteil auf 28,2 Prozent. Damit erzielte die Partei ihr bislang bestes Landtagswahlergebnis in Thüringen.

Die SPD verlor landesweit 6,1 Prozentpunkte und ist mit 12,4 Prozent der abgegebenen Landesstimmen abermals drittstärkste Partei im Thüringer Landtag. Die Sozialdemokraten mussten in allen Wahlkreisen Landesstimmenverluste verbuchen. Ihre Landesstimmenanteile liegen in allen Wahlkreisen zwischen 7,3 und 18,8 Prozent.

Die neu gegründete Partei „Alternative für Deutschland“ erreichte bei ihrer ersten Teilnahme an der Thüringer Landtagswahl einen Landesstimmenanteil von 10,6 Prozent. Sie geht damit als viertstärkste Partei aus dieser Wahl hervor und wird mit 11 Sitzen im Thüringer Landtag vertreten sein.

Die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vereinte 5,7 Prozent der Landesstimmen auf sich. Dies bedeutet gegenüber der vorangegangenen Landtagswahl einen Rückgang um 0,5 Prozentpunkte. Damit konnten die GRÜNEN die Fünf-Prozent-Hürde überwinden und werden im Sechsten Thüringer Landtag vertreten sein.

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